Kiepenheuer-Institut für Sonnenphysik

Das KIS betreibt Grundlagenforschung in der Astronomie und Astrophysik mit besonderem Schwerpunkt in der Sonnenphysik und ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Wir betreiben federführend die Sonnenteleskope im Observatorio del Teide auf Teneriffa, sowie das alte Sonnenobservatorium auf dem Schauinsland bei Freiburg. Ebenso bieten wir Lehrveranstaltungen an der Universität Freiburg und bilden wissenschaftlichen Nachwuchs aus.

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Mit dem Sonnenteleskop GREGOR lassen sich Magnetfelder und Strömungen auf der Sonne mit bisher unerreichter Genauigkeit messen. Erste Ergebnisse liegen jetzt vor.

Die Sonne bietet zu Zeiten starker magnetischer Aktivität ein imposantes Schauspiel aus heftigen Eruptionen, veränderlichen Sonnenflecken und starken Magnetfeldern. Es gibt aber auch Zeiten, da erscheint die Sonnenoberfläche geradezu langweilig, mit einem fast regelmäßigen Muster von sogenannten Granulen überzogen. In diesen 'ruhigen' Gebieten findet sich ebenfalls Magnetfeld, allerdings sehr schwach ausgeprägt und daher schwierig zu messen. Forscher des Kiepenheuer-Instituts für Sonnenphysik nutzten das im Jahr 2012 eingeweihte Sonnenteleskop GREGOR, um Sonnenflecken und deren fein ziselierte Strukturierung mit bisher unerreichter Genauigkeit zu untersuchen.

Diesen und weiteren ersten GREGOR-Ergebnissen widmet die Fachzeitschrift Astronomy & Astrophysics heute eine Sonderausgabe mit insgesamt neun Artikeln.

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Neuigkeiten

Die Leibniz-Gemeinschaft hat ihren Leibniz-Auszubildenden-Preis 2016 an den Feinwerksmechaniker Sascha Burkart verliehen. Sascha Burkart (26) absolvierte seine Ausbildung als Feinwerksmechaniker und schloss seine Gesellenprüfung als Kammerbester ab. Nominierbar waren Auszubildende an Leibniz-Einrichtungen, die ihre Abschlüsse im Ausbildungsjahr 2015/2016 mit hervorragende Noten beendet haben.

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