Sunrise 1 - 2009

Start am 8. Juni 2009.

Hier sieht man den Ballon kurz nach dem Ausklinken. Die Heliumfüllung ist durch einen "Kragen" auf den oberen Ballonteil begrenzt. Dieser Kragen wurde wenige SEkungen nach dieser Aufnahme mittels Fernsteuerung abgesprengt. Die Ballonhülle erstreckt sich bis zum Fallschirm (rot). Die Gesamtlänge von der Gondel bis zur Ballonspitze beträgt fast 300 Meter.

Etwa eine Minute später hat Sunrise den Erdboden bereits verlassen. Die unteren Sonnensegel versorgen die Kommunikationssysteme von CSBF. Sie sind auf allen Seiten angebracht, dmit sie jederzeit während des Aufstiegs Strom liefern. Die Solarzellen für das Sunrise-Teleskop gehen erst in Betrieb, wenn das Teleskop zur Sonne zeigt. Bis dahin werden die instrumente über Batterien versorgt.

Unmittelbar danach schwebt Sunrise direkt über die Köpfe der Zuschauer in den Morgenhimmel. Im Laufe von zwei Stunden erreicht es seine Flughöhe von 36 km. Dort wird der Ballon dann ein Volumen von 1.000.000 Kubikmetern haben (125 Meter Durchmesser).

Startvorbereitungen, vierter Teil

Links: Fallschirm, Mitte: Ballonhülle, noch in Schutzfolie verpackt, rechts: Verbindung Fallschirm - Ballon. 

Startvorbereitungen, dritter Teil

Links:  Sunrise ist voll ausgestattet und steht an seiner Startposition; Mitte: der Bodenteppich für den Ballon wird ausgelegt; rechts: Verbindung Gondel - Fallschirm. 

Startvorbereitungen, zweiter Teil

Links: "Unser" Helium; Mitte: "Sonnenaufgang" um 0:30; rechts: Sunrise verlässt die Halle (aufrecht, auch wenn es hier anders erscheint) 

Startvorbereitungen

Am Sonntag, dem 7. Juni 2009, um 11:00 gab es beim täglichen "weather briefing" Grünes Licht für Sunrise, mit einem voraussichtlichen Start am Montag früh um 6:00 Uhr MESZ. Die Vorbereitungen für den Start benötigen etwa neun Stunden, somit begann der Arbeitstag für das Sunrise-Team am Sonntag Abend um 21 Uhr. Nach einer letzten Überprüfung aller Systeme wird Sunrise um 22:30 von "Hercules" abgeholt und vor der Montagehalle aufgestellt. Vor der Halle wird Sunrise dann startbereit gemacht, indem die Solarzellen montiert werden, die Stoßdämpfer und noch einiges mehr.

 Das linke Bild zeigt einen Teil der Sunrise-Bodenstation, für das Pointing-System, und für den CWS. In der Mitte sind die wichtigsten Zeiten für den nächtlichen Ablauf zu sehen, LT steht für "local time", d.h. MESZ. Die oberen Zeilen zeigen den Sunrise-Countdown an. Rechts ist "Abschiedsfoto" sehen, mit der fünf-köpfigen KIS-Mannschaft.