Hinweise zum Corona-Virus (COVID-19) am KIS

Ansprechpartner für Fragen bezüglich des Corona-Virus (COVID-19) am KIS sind Andreas Hentschel (Telefon +49 761 3198-168) und Markus Knobloch (Telefon +49 761 3198-328).

Handlungsanweisung des KIS

Hinweise zum „Corona“-Virus (Präventivmaßnahmen)

seit Anfang Dezember 2019 sind vermehrt Fälle von Atemwegserkrankungen aufgetreten, die durch ein neuartiges Corona-Virus (SARS-CoV-2) ausgelöst wurden. Das Virus ist erstmals in Wuhan, der Hauptstadt der zentralchinesischen Provinz Hubei, erkennbar aufgetreten. Der Erreger ist vom Menschen zu Menschen übertragbar. Mittlerweile wurde der Erreger in mehreren Weltregionen nachgewiesen, auch in Deutschland und anderen europäischen Ländern.

Symptome

Wie auch bei anderen Atemwegserkrankungen kann eine Infektion mit dem Corona-Virus zu Symptomen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen, einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Bei den bisher hauptsächlich aus China berichteten Fällen waren nach Angaben des Robert-Koch-Instituts vier von fünf Krankheitsverläufen mild. Bei einem Teil der Patienten kann das Virus zu einem schwereren Verlauf mit Atemproblemen und zu Lungenentzündung führen. Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und / oder zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten.

Vorsorge

Allgemein wird dazu geraten, gegen die Ausbreitung von über die Atemwege übertragbaren Krankheiten folgende Regeln zu beachten.

  • Regelmäßiges, gründliches Reinigen der Hände mit Seife
  • Hände aus dem Gesicht fernhalten
  • Verzicht auf das Händeschütteln zur Begrüßung
  • Husten- und Nies-Etikette (Husten abgewandt von anderen Menschen, Niesen in ein zu entsorgendes Einmal-Taschentuch oder in die Armbeuge, nicht in die Handfläche)
  • Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter) einhalten
  • Allgemeine Hygiene von Alltagsgegenständen und Durchlüften von Räumlichkeiten
  • Stärkung des Immunsystems
  • Falls noch nicht geschehen, Impfung gegen die Grippe (Hausarzt), da angesichts der Ähnlichkeit der Symptome von Corona-Virus- und Grippe-Infektion Patienten mit einer "gewöhnlichen" Grippe irrtümlich in eine isolierte Krankenstation kommen könnten.

Risikogebiete: (Dienst-)reisen

Alle Reisenden (auch Studierende, Gäste…), die direkt aus Risikogebieten (sh. aktuell unter RKI_Risikogebiete) kommen oder sich in den vergangenen 14 Tagen dort aufgehalten haben, werden aufgefordert, für zwei Wochen daheim zu bleiben, um der Ausbreitung der Infektionen vorzubeugen.

Für Beschäftigte des KIS wird entsprechend angeordnet, dass sie in diesen Fällen für die Dauer von zwei Wochen von zu Hause arbeiten. Bitte informieren Sie den/die zuständige/n Vorgesetzte/n, sowie die Verwaltungsleitung Herr Hentschel (-168).

Generell sollten Personen, die derzeit Krankheitssymptome entwickeln, unabhängig von vorherigen Reiseaktivitäten zu Hause bleiben und die Erkrankung auskurieren.

Personen, die einen engen Kontakt mit einer Person hatten, bei der das Corona-Virus nachgewiesen wurde, oder die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sollten Kontakt zu anderen Personen vermeiden und sich unverzüglich mit dem zuständigen Gesundheitsamt in Verbindung setzen. Wenn Sie medizinische Hilfe benötigen, suchen Sie nach telefonischer Anmeldung, unter Hinweis auf Ihre Reise, einen Arzt auf und informieren Sie den/die Vorgesetzte.

Das Leibniz-Institut für Sonnenphysik (KIS) Freiburg rät allen Institutsangehörigen, sich bei Bedarf bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA), dem Robert-Koch-Institut sowie dem Auswärtigen Amt über die aktuellen Entwicklungen zu informieren.

Auf das Informationsschreiben des MWK, welches dieser Handlungsanweisung beiliegt, wird hingewiesen. Es wird um Beachtung und Umsetzung der dort genannten Maßnahmen in den Organisationseinheiten gebeten.

Weitere Informationen und Beratung bietet auch unser  Betriebsärztlicher Dienst (Herr Dr. Pietsch) des KIS unter mail: pietscharbeitsmedizin@gmx.de oder Tel.Nr.: +49 1729982773 an.

 

 

Für die Beschäftigten des KIS gelten darüber hinaus ab sofort folgende Regeln:

  1. Vor Planung einer Reise in Risikogebiete ist der Vorstand des KIS zu kontaktieren. Über die Durchführung der Reise wird unter Beachtung dienstlicher Aspekte und des vorherrschenden Risikos gemeinsam entschieden.
  2. Einladungen an Gäste zum Aufenthalt am KIS sind um eine Abfrage zu vorherigen Aufenthalten in Risikogebiete zu ergänzen. Einladungen von Gästen aus Risikogebieten sind nur nach vorheriger Absprache mit dem Vorstand des KIS auszusprechen.
  3. Bitte informieren Sie sich regelmäßig über die aktuelle Lage in den betroffenen Regionen auf den Infoseiten des Auswärtigen Amtes und der WHO. Des Weiteren können Informationen über Risikogebiete auf der Website des Robert-Koch-Instituts abgerufen werden.
  4. Beachten Sie verstärkt die üblichen Hygienemaßnahmen (s.o. Vorsorge), insbesondere während der Durchführung von Dienstreisen.
  5. Die spanische Insel Teneriffa zählt derzeit nicht zu den gefährdeten Gebieten. Reisen nach Teneriffa können demnach ohne Einschränkungen angetreten werden. In diesem Zusammenhang wird auf die Website des IAC verwiesen.
  6. Das Ministerium für Soziales und Integration empfiehlt Pendlern, die aus dem Departement Haut-Rhin zur Schule oder zur Arbeit nach Baden-Württemberg reisen, zu Hause zu bleiben.
  7. Auch wird auf die Website der Universität Freiburg zum Corona-Virus verwiesen. Einige Passagen aus dieser Website sind in diese Handlungsanweisung eingeflossen. Für Beschäftigte der Universität Freiburg gelten zusätzlich die dort getroffenen Maßnahmen.

Die Gruppenleiter oder bei Abwesenheit die Vertreter entscheiden in ihrer Gruppe eigenständig, ob Mitarbeitende aufgrund von Auslandsaufenthalten in gefährdeten Gebieten sowie bei berechtigter Ansteckungsgefahr zunächst Telearbeit leisten müssen. Die zu leistende Telearbeit in diesen Fällen ist zu dokumentieren und dem Vorgesetzen vom Mitarbeitenden vorzulegen. In jedem Fall sind dem Verwaltungsleiter diese Fälle mitzuteilen.


Wir werden Sie regelmäßig über Neuigkeiten zum Corona-Virus, insbesondere zu den Präventivmaßnahmen, informieren.