Hinweise zum Corona-Virus (COVID-19) am KIS

Ansprechpartner für Fragen bezüglich des Corona-Virus (COVID-19) am KIS sind Judith Blank (Telefon +49 761 3198-155) und Roland Fellmann (Telefon +49 761 3198-138).

Handlungsanweisung des KIS

Präventivmaßnahmen

Seit Anfang Dezember 2019 sind vermehrt Fälle von Atemwegserkrankungen aufgetreten, die durch ein neuartiges Corona-Virus (SARS-CoV-2) ausgelöst wurden. Der Erreger ist vom Menschen zu Menschen meist durch Tröpfcheninfektion, aber auch durch Schmierinfektion, übertragbar. Übertragungen auf unbelebten Materialien sind unwahrscheinlich.

Symptome

Wie auch bei anderen Atemwegserkrankungen kann eine Infektion mit dem Corona-Virus zu Symptomen wie Husten, Schnupfen, Halsschmerzen und Fieber führen, einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Die Erkrankung kann unterschiedlich verlaufen - von symptomlos bis zu tödlich. Schwerere Krankheitsbilder treten mit zunehmendem Alter und bei vorhandenen „Risikoerkrankungen“ wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Asthma u.a.m. auf,  können aber auch junge Menschen treffen!

Vorsorge

Allgemein wird dazu geraten, gegen die Ausbreitung von über die Atemwege übertragbaren Krankheiten folgende Regeln zu beachten.

  • AHA+Lüften  (Abstand - Hygiene - OP- oder FFP2-Maske + Lüften)

  • Allgemeine Hygiene von Alltagsgegenständen und regelmäßiges Durchlüften von Räumlichkeiten

  • Regelmäßiges, gründliches Reinigen der Hände mit Seife

  • Vorhandene Desinfektionsmittel nutzen

  • Hände aus dem Gesicht fernhalten

  • Verzicht auf das Händeschütteln zur Begrüßung

  • Husten- und Nies-Etikette (Husten abgewandt von anderen Menschen, Niesen in ein zu entsorgendes Einmal-Taschentuch oder in die Armbeuge, nicht in die Handfläche).

  • Abstand (ca. 1,5 bis 2 Meter) einhalten.

  • Lüften: Ca. alle 20 Minuten für etwa 5 Minuten Stoßlüften.

  • OP- oder FFP2-Maske, wann immer der sichere Abstand nicht eingehalten werden kann (Flur, vor Besprechungsräumen etc.). Mund-Nasen-Schutz  als medizinischer MNS (meist blaue Fleece-Maske) ein Einmalartikel für eine Arbeitsschicht, also 8 Stunden. Bei geringer Verschmutzung (also eher Bürobetrieb) kann er auch getragen werden, bis die Abnutzung erkennbar wird; das ist aber spätestens nach 5 Arbeitstagen der Fall.

  • Alle vermeidbaren Personenkontakte sollten reduziert werden. Auch (private) Alltagskontakte, Bahn und Bus (Arbeitsweg) stellen derzeit erhöhte Infektionsrisiken dar. Soweit immer möglich, ist das zu reduzieren. HomeOffice/Telearbeit, ggf. auch nur tageweise, wird von allen Experten und Fachbehörden empfohlen.

  • Personen über dem 60.Lebensjahr oder mit Risikoerkrankungen wird die Grippeimpfung und Pneumokokken-Impfung (Hausarzt) empfohlen.

Risikogebiete: (Dienst-)reisen

Alle Reisenden (auch Studierende, Gäste, die direkt aus Risikogebieten (siehe aktuell unter RKI_Risikogebiete) kommen oder sich in den vergangenen 14 Tagen dort aufgehalten haben, werden aufgefordert, für zwei Wochen daheim zu bleiben (häusliche Quarantäne), um der Ausbreitung der Infektionen vorzubeugen.

Für Beschäftigte des KIS wird entsprechend angeordnet, dass sie in diesen Fällen für die Dauer von zwei Wochen von zu Hause arbeiten. Bitte informieren Sie den/die zuständige/n Vorgesetzte/n, sowie die Ansprechpersonen unter covid19@leibniz-kis.de.

Generell sollten Personen, die derzeit Krankheitssymptome entwickeln, unabhängig von vorherigen Reiseaktivitäten zu Hause bleiben und die Erkrankung auskurieren.

Personen, die einen engen Kontakt mit einer Person hatten, bei der das Corona-Virus nachgewiesen wurde, oder die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sollten Kontakt zu anderen Personen vermeiden und sich unverzüglich mit dem zuständigen Gesundheitsamt in Verbindung setzen. Wenn Sie medizinische Hilfe benötigen, suchen Sie nach telefonischer Anmeldung, unter Hinweis auf Ihre Reise, einen Arzt auf und informieren Sie den/die Vorgesetzte.

Das Leibniz-Institut für Sonnenphysik (KIS) Freiburg rät allen Institutsangehörigen, sich bei Bedarf beim Robert-Koch-Institut (www.rki.de), der Bundeszentrale für Gesundheit (www.bzga.de), sowie dem Auswärtigen Amt (Reisewarnungen) (www.auswaertiges-amt.de/de) über die aktuellen Entwicklungen zu informieren. 

Auf die Information des MWK wird hingewiesen und um Beachtung und Umsetzung der dort genannten Maßnahmen in den Organisationseinheiten gebeten (https://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-corona-informationen). 

 

Weitere Informationen und Beratung bietet auch unser  Betriebsärztlicher Dienst (Herr Dr. Pietsch) des KIS unter E-Mail: pietscharbeitsmedizin@gmx.de oder Tel.-Nr.: +49 172 9982773 an.

Für die Beschäftigten des KIS gelten diese Regelungen:

  1. Vor Planung einer Reise in Risikogebiete ist der Vorstand des KIS zu kontaktieren. Über die Durchführung der Reise wird unter Beachtung dienstlicher Aspekte und des vorherrschenden Risikos gemeinsam entschieden.

  2. Einladungen an Gäste zum Aufenthalt am KIS sind durch eine Abfrage zu vorherigen Aufenthalten in Risikogebiete zu ergänzen. Einladungen von Gästen aus Risikogebieten sind nur nach vorheriger Absprache mit dem Vorstand des KIS auszusprechen.

  3. Bitte informieren Sie sich regelmäßig über die aktuelle Lage in den betroffenen Regionen auf den Infoseiten des Auswärtigen Amtes und der WHO. Des Weiteren können Informationen über Risikogebiete auf der Website des Robert-Koch-Instituts abgerufen werden.

  4. Beachten Sie verstärkt die üblichen Hygienemaßnahmen (s.o. Vorsorge), insbesondere während der Durchführung von Dienstreisen (Abstand, Maske).

  5. Zur Situation auf Teneriffa wird auch auf die Website des IAC https://www.iac.es/en/coronavirus-alert verwiesen und auf die gültigen Reisewarnungen.

  6. Schwangere / Stillende Frauen: Nach Anzeige der Schwangerschaft ist eine umgehende Erstellung einer individuellen Gefährdungsbeurteilung mit dem Vorgesetzten und Betriebsarzt erforderlich. Bis dahin keine Tätigkeit mit vermehrtem Personenkontakt (Mutterschutzgesetz (§9)).

  7. Auf die Website der Universität Freiburg zum Corona-Virus (https://uni-freiburg.de/universitaet/themen-im-fokus/corona/) verwiesen. Einige Passagen aus dieser Website sind in diese Handlungsanweisung eingeflossen. Für Beschäftigte der Universität Freiburg gelten zusätzlich die dort getroffenen Maßnahmen.

Wir werden Sie regelmäßig über Neuigkeiten zum COVID19-Virus, insbesondere zu den Präventivmaßnahmen, informieren.

Erstellt unter Mitwirkung Dr.J.Pietsch (Betriebsarzt)                                                     Stand 14.09.2021