Kiepenheuer-Institut für Sonnenphysik

Das KIS betreibt Grundlagenforschung in der Astronomie und Astrophysik mit besonderem Schwerpunkt in der Sonnenphysik und ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Wir betreiben federführend die Sonnenteleskope im Observatorio del Teide auf Teneriffa, sowie das alte Sonnenobservatorium auf dem Schauinsland bei Freiburg. Ebenso bieten wir Lehrveranstaltungen an der Universität Freiburg und bilden wissenschaftlichen Nachwuchs aus.

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Das weltweit größte jemals gebaute Fabry-Perot Interferometer (FPI) wird in den kommenden Monaten am Kiepenheuer-Institut für Sonnenphysik aufgebaut und getestet werden. Zu den wichtigsten Komponenten gehören zwei Platten aus hochreinem Quarzglas, die jeweils auf einer Seite mit einer hoch reflektierenden Schicht versehen sind. Die beschichtete Fläche hat einen Durchmesser von 28 cm. Die Ebenheit der Fläche liegt im Mittel bei sagenhaften 0.000 000 001 Metern über die gesamte Fläche - das ist so, als hätte der Titisee im Schwarzwald nur Wellen, die kleiner sind als 5 Mikrometer (1/10 eines Haares). Die Rauigkeit der beschichteten Fläche im Kleinen ist nochmals um einen Faktor 10 besser und entspricht der Größe einzelner Atome.

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Neuigkeiten

Das Datenarchiv des Infrarot-Spektrografen am GREGOR (GRIS, Collados et al. 2012, AN 333, 872) steht jetzt online. Alle GRIS-Daten bis einschließlich 2016 sind offen zugänglich und stehen jetzt im GRIS-Datenarchiv zur Verfügung. Dieses Archiv enthält über 500 Datensätze aus dem Zeitraum von 2014 bis 2016. Bei den meisten dieser Daten handelt es sich um einfache, im Rasterscan-Verfahren erfasste, spektropolarimetrische Daten in einem Wellenlängenbereich zwischen 1,08 µm und 1,56µm. Einige Messungen erfolgten spektroskopisch und in einer Zeitfolge, die die Entwicklung besonderer Phänomene darstellt. Darüberhinaus wurde auch in anderen Wellenbereichen wie z.B. 2,2 µm beobachtet.

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